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Gläserne Privatbrauerei Schad

Gläserne Privatbrauerei Schad

Die Privatbrauerei legt Wert darauf, dass das hier nicht einfach nur ein Restaurant, eine Kneipe, eine Gastlichkeit oder Gaststätte ist. Hier ist was los, sagt das Haus mit seiner Aufmachung und seinem Auftritt: ein großes Schaufenster mit Blick auf einen Braukessel samt aller Utensilien, um aus Pflanzen Bier zu machen. Außerdem preisen Flyer die Veranstaltungen im Haus an. Die Privatbrauerei also ist ein place to be. Schad-Pils, Mohren-Dunkel, Bock oder Märzen und Dunkelweizen – die Kultur hier ist begleitet von Hefe, Weizen, Hopfen und Malz. Mittags und am Wochenende bietet das Haus Buffet, aber die Küche arbeitet weiter, und so offeriert man üppige Speisen, dominiert von einer erfrischenden Hausmannskost: Würzfleisch, Strammer Max und Soljanka, aber auch Eier, Apfelstrudel und Milchreis. Für uns das Gemüsesüppchen, das sich dann allerdings als angedicktes Erbsentöpfchen rausstellt mit Kartoffeln und Kassler – ein wenig unerwartet, aber wirklich schmackhaft und nicht zu herzhaft. Die Königsberger Klopse sind insgesamt wunderbar: Die Salzkartoffeln nicht zerkocht, aber nicht zu hart, das Sößchen ordentlich mit Kapern bestückt und würzig, allerdings sind die Klopse ein wenig zu fest, aber das ist sicher Geschmackssache – der eine so, der andere so. Grundsätzlich gilt hier: Für jeden etwas und alles gut und schnell, dazu das Dinner-Theater. Also: Immer was los hier.

Küche: 3 von 5 Punkten
Ambiente: 3 von 5 Punkten
Bewertet im Geschmackverstärker Halle 2016

www.schad-mohr.de/schad



Gläserne Privatbrauerei Schad, Reilstraße 10, Halle, Tel. 0345 684 53 22,

Dienstag - Donnerstag 11.00 – 14.00 Uhr, Freitag - Samstag ab 11.00 Uhr (Küche bis 21.00 Uhr)
  • HG: 7- 16,00 Euro
  • Zahlungsmittel: Karten: EC, Master, Visa
  • Karten: EC, MC VISA

Anfahrt:

Reilstraße 10
Giebichensteinviertel
06114 Halle