Von Betonkrebs keine Spur – Trautes Heim aus Stahl und Beton

Lautsprecher für das IPhone. (Foto: Designerstahl GmbH)

Nach Hause kommen, sich wohlfühlen und die Seele baumeln lassen. Die eigene Wohnung, das eigene Haus – für viele werden die heimischen vier Wände als Rückzugs- und Erholungsort immer wichtiger. Doch dazu bedarf es natürlich auch der richtigen Ausstattung. Hier erweisen sich aber nicht nur harmonische Formen und Farben als nützlich, auch mit Liebe und Bedacht ausgewählte Accessoires helfen dabei, sich eine Wohlfühloase zu erschaffen.

Vorbei die Zeiten, als im trauten Heim als einziges Ausstattungshighlight die Wohnzimmeranbauwand in Nussbraun herhalten musste. Heute setzen immer mehr Menschen bei der Wohnraum
gestaltung auf Natürlichkeit, Individualität und Wertigkeit. Aber auch ausgefallene Werkstoffe sind gefragt.

Gerade hier leisten zwei hallesche Firmen
auf ihrem jeweiligen „Fachgebiet“ Pionierarbeit und beweisen, dass Stahl wie auch Beton die Wohnumgebung durchaus stilvoll bereichern können.

Die Firma Designerstahl mit dem Label „Stahlglanz“ ist dabei aber nicht nur angetreten, um Flaschenöffner, Bücherstützen und Kerzenhalter – allesamt natürlich aus Stahl – an den Kunden zu bringen. Vielmehr verbirgt sich dahinter ein Netzwerk aus Firmen, Hochschulen und Designern. Gemein- sam entwickeln diese Produkte aus Metall, Glas und Licht, die im Rahmen von Designerstahl serienfähig entwickelt und in kleineren Serien gefertigt werden. Bisher reicht das Portfolio, welches Kunden auch im Ladengeschäft in der Sternstraße erwerben können, vom Dekorationsartikel bis hin zum Wohnraumaccessoire.

Einen weitaus ungewöhnlicheren Werkstoff als Stahl hat sich der Hallenser Dirk Schuster für seine Produkte ausgesucht: Beton. Das Material, welches hiesige Autofahrer angesichts kaputter Autobahnen zur Verzweiflung bringt, nutzt er in ganz neuer Form und kreiert daraus elegant Schönes und Überraschendes. „Damit erreiche ich sicherlich keine Massen, aber es gibt eine kleine, feine Zielgruppe für meine Produkte“, erklärt der Diplomdesigner. Seit 2010 besteht seine Firma „rehform“ nun schon, und beständig erweitert er seine durchaus ungewöhnliche Angebotspalette. So kommen im Schnitt drei neue Arbeiten im Jahr auf den Markt. Die Inspiration für diese nimmt er oft aus der Beobachtung des Alltäglichen. So ist beispielsweise auch sein Schrein für IPhone-Jünger entstanden. Der gotischen Architektur entlehnt und durchaus ironisch im Unterton bietet diese Dockingstation dem iPhone nun „endlich“ einen gebührenden Platz. Und im Gegensatz zu den angesprochenen Autobahnen ist bei diesem Accessoire, wie auch bei Schusters anderen Produkten, noch keine Form des Betonkrebses aufgetreten. Zum Glück!

So finden Sie die Firma Desingerstahl: