Glänzender Auftritt - die besten Shoppingtipps für Schmuck

Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zubinden.“ Der Ringspruch aus Tolkiens „Herr der Ringe“ ist wohl inzwischen das bekannteste Zitat zum Thema Ringe. Aber davon abgesehen machen Accessoires einen Auftritt perfekt. Schmuck bildet das I-Tüpfelchen eines jeden Outfits – in dieser Rubrik finden sie die schönsten Tüpfelchen Halles auf einen Blick. Die besten Schmuckateliers, Werkstätte und Goldschmiede aus Halle finden Sie hier.



 

SCHMUCK

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    Bijou Brigitte
    Schmuck

    Egal ob man schon mal selbst drin war oder im Kaufhaus nur flüchtig dran vorbeigeschritten ist, jeder kennt diesen Laden. Bei Bijou Brigitte findet man Schmuck für jeden Anlass. Egal ob Casual oder Business, hier ist alles vorzufinden. Von Armreife ... Details

  • DetailsGalerie Traudich – Garzarek & Todorov

    Galerie Traudich – Garzarek & Todorov
    Schmuck

    Garzarek und Todorov, das steht für Eleganz, Komfort auf der Haut und ein eindeutiges Konzept. Hier werden originelle Unikate hergestellt. Auf die Frage, ob es denn schon einmal eine außergewöhnliche Bestellung gegeben hätte, antwortet man mir mi ... Details

  • DetailsGoldstudio 60

    Goldstudio 60
    Schmuck

    Ringe sollen ein Paar ein Leben lang begleiten. Sie wachsen mit den Eheleuten und verändern sich auch mit ihnen. Deswegen legt Sabine Beyer bei diesem Thema sehr viel Wert auf eine ausführliche Beratung. Hier zeigt sie Möglichkeiten auf und versuc ... Details

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    Juwelier Dirk Beyse GmbH
    Schmuck

    Fünf Mal gibt es Juwelier Beyse in der Region, vier Mal davon in Halle. Dies muss einen guten Grund haben. Dirk Beyse, der den Juwelierladen leitet, ist gleichzeitig auch Uhrmacher. Batteriewechsel, Wasserdichtheitsprüfung, eine Grundüberholung vo ... Details

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    Juwelier Weiss
    Schmuck

    "Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen!" Dieses Zitat des halleschen Meisterkomponisten Georg Friedrich Händel ist das Credo des Traditionsgeschäfts Juwelier Weiß. Seit 106 Jahren befindet sich das Uhren- und Schmuc ... Details

  • DetailsPerlhuhn

    Perlhuhn
    Schmuck

    „Alle haben den gleichen langweiligen Funkelkram von der Stange ...“ Nicht wer hier rauskommt! Das Perlhuhn in der Nähe vom Reileck ist ein Schmuckkästchen für wunderbare Perlen aller Couleur. Unendlich viele Kostbarkeiten liegen, hängen, s ... Details

  • DetailsSchmuckatelier am Reileck

    Schmuckatelier am Reileck
    Schmuck

    Das Reileck hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einem kleinen Einkaufsparadies gemausert. Viele kleine und unterschiedliche Läden machen einen Besuch hier immer lohnenswert. Diese gute Lage hat vor langer Zeit schon die Schmuckkünstlerin Katrin ... Details

  • DetailsSchmuckdesign Antje Weyrich

    Schmuckdesign Antje Weyrich
    Schmuck

    Durch einen Torbogen gelangt man von der Großen Ulrichstraße in den restaurierten Lukashof. Dem Baulärm der Straße entfl ohen, findet man sich in einem kleinen Paradies wieder. Und mittendrin das Atelier von Antje Weyrich. Die gebürtige Rostocke ... Details

  • DetailsSchmuckwerk Hübener

    Schmuckwerk Hübener
    Schmuck

    Bei Hübener merkt die zumeist weibliche Kundschaft, dass hier noch Kunst aus eigener Hand betrieben wird. Das seit 14 Jahren florierende Geschäft von Barbara und Martin Hübener ist nur eine von drei Filialen. Überwiegend wird in der Werkstatt in ... Details

  • DetailsSchmuckwerkstatt Claudia Baugut & Silvia Nagel

    Schmuckwerkstatt Claudia Baugut & Silvia Nagel
    Schmuck

    Wer auf der Suche nach besonderem Schmuck ist, kann im denkmalgeschützten Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, unweit des Marktes, fündig werden. Denn hier im Graseweg befi ndet sich eine traditionsreiche Schmuckwerkstatt. Im historisch sehenswert ... Details

  • DetailsSchmuckwerkstatt Thurid P. Ulrich

    Schmuckwerkstatt Thurid P. Ulrich
    Schmuck

    Wer exquisiten Schmuck in Halle erwerben will, kommt an Thurid P. Ulrichs Schmuckwerkstatt nicht vorbei. Die gelernte Goldschmiedemeisterin beherrscht ihr Fach und darf sich seit April 2013 auch „Gestalterin im Handwerk“ nennen. In einem handwerk ... Details


Wer sich ewig bindet...

(Foto: Katrin Menzel)

„Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ Der Ringspruch aus Tolkins „Herr der Ringe“ ist wohl inzwischen das bekannteste Zitat zum Thema Ringe. Aber Ringe spielten auch schon vor Tolkins Büchern eine große Rolle in der Geschichte der Menschen. Aber wie alt ist der Brauch des Ringtausches wirklich? Mit diesem Thema beschäftigte sich unter anderem Hanns-Ulrich Haedeke. Der in Naumburg geborene und spätere Direktor des Solinger Schwertmuseum schrieb ein ganzen Buch über Schmuck. In „Schmuck aus drei Jahrtausenden“ berichtet er vom ersten belegten Ringtausch „ 1235 bewarb sich Friedrich II. von Hohenstaufen durch seinen Gesandten um die Hand von Isabella, der Schwester Heinrich III. Von England, und ließ ihr einen Ring überreichen. Sie wiederum schickte dem Kaiser einen Ring als Zeichen, dass sie seinen Antrag annahm. Aber dieser Ring muss anders ausgesehen haben, als der ihr überbrachte.“ „Vom 14. Jahrhundert an kam Ringwechsel bei der Trauung gelegentlich vor. Allgemein üblich wurde er jedoch noch nicht. Dass die Ringe einander glichen, kann nur vermutet werden. Die paarweisen Trauringe wie heute üblich, sind erst seit dem 16.Jahrhundert häufiger überliefert“, so der Experte weiter. Für unsere Schmuckrubrik schauten wir uns in Halle um, wie es Schmuckkünstler mit dem Ehering halten…

Zwei Individuen mit einander verbunden

"Getreu dem Credo "Verliebt - verlobt - verheiratet!" ergibt es sich häufig, dass ich die Paare, die sich Trauringe anfertigen lassen, schon eine Weile begleite." berichtet Katrin Menzel, Besitzerin von Schmuckatelier am Reileck. "Nach dem Schmuckstück der ersten Liebe folgt oft der Verlobungsring und schließlich der Trauring." erzählt sie weiter. Ganz besonders wichtig ist Frau Menzel, dass sie die Kunden gut berät, und dass jeder trotz des Eheversprechens immer noch ein Individuum bleibt. Dieser Philosophie folgend besitzen ihre Eheringe ein verbindendes Element und sind zugleich auf den jeweiligen Partner zugeschnitten. Hat man sich aus den Materialien und Formen Trauringe ausgesucht, dauert die Fertigstellung noch einmal zwei bis drei Wochen bis die Ringe fertig sind.

Verspieltes für die Herren

Ringe sollen ein Paar ein Leben lang begleiten. Sie wachsen mit den Eheleuten und verändern sich auch mit ihnen. Deswegen legt Sabine Beyer bei diesem Thema sehr viel Wert auf eine ausführliche Beratung. Hier zeigt sie Möglichkeiten auf und versucht herauszufinden, was gewünscht ist. Sodann entsteht eine Zeichnung. Von puristisch bis verspielt, von klassisch bis avantgardistisch reicht dabei das Spektrum. Sogar viereckige Modelle sind möglich, doch bei allen Varianten ist die Tragbarkeit das wichtigste Entscheidungskriterium. „In letzter Zeit kommt es sogar vor, dass die Männer verspieltere Ringe tragen möchten, als die Frauen.“ berichtet sie von ihren Erfahrungen.  Im Schnitt besuchen die Verliebten zwei bis drei Mal den Laden von Sabine Beyer.  Wobei trotz aller Verspieltheit bei vielen Paaren ein klassischer Bandring mit einer Innengravur nach wie vor hoch im Kurs steht.

Einzigartiges für den Partner

Seit nunmehr 16 Jahren gibt es die Schmuckwerkstatt Ulrich in der Nördlichen Innenstadt. Ob Auftragsarbeiten oder Eigenkreationen beweist ihre Fähigkeiten mit anspruchsvoll verarbeiteten Materialien, die sie in wahre Kleinode verwandelt. Für Heiratswillige Frau Ullrich etwas ganz Besonderes. Wer möchte kann sich mit einem Fingerabdruck im Ehering des Anderen verewigen….

Ring ist nicht gleich Ring

Auf der Suche nach dem „Ring der Ringe“ rückt der Wunsch nach dem ganz Besonderen, dem Einzigartigen immer mehr in den Fokus der angehenden Lebenspartner, weiß Claudia Baugut zu berichten. Gemeinsam mit Silvia Nagel betreiben die beiden Goldschmiedinnen und Schmuckgestalterinnen in der halleschen Altstadt eine Schmuckwerkstatt, die sich vor allem auf das Anfertigen von Unikatschmuck spezialisiert hat. Die Herausforderungen sowie die alten Arbeitstechniken sind es, die beide an ihrer Arbeit so schätzt. Selbst wenn Kunden das Motiv eines Feuervogels als Ring umgesetzt haben wollen, sei dies kein Problem. Aber natürlich muss es nicht immer nur aufwendig sein. Es geht auch schlicht und zeitlos schön. Und da Konzept, Technik und Materialeinsatz immer wieder variieren, könne man getrost sagen, dass Ring nicht gleich Ring sei, erklärt die Fachfrau. Der intensive Austausch mit den Kunden ist den Schmuckmacherinnen dabei besonders wichtig. Denn je genauer man deren Ideen und Vorstellungen kennenlernt, umso näher kommt man dem Ideal des einzigartigen Schmuckstücks. Nur wenn Kunden fragen, ob sie sich an der Herstellung des Ringes beteiligen können, müssen die Schmuckgestalterinnen verneinen.

Innovation und handwerkliches Geschick

Der Austausch der Ringe ist der glänzende Moment bei jeder Trauung. Und kein anderes Symbol erinnert die Liebenden dauerhaft an das Bündnis, welches beide eingegangen sind. Die Suche nach dem passenden Ring ist jedoch nicht einfach. So kann man in der Galerie „Trau dich“ von Kirsten Garzareck und Stefan Todorov etwa all das schnell wieder vergessen, was man über Schmuck zu wissen glaubte. Denn beim Anblick der Kreationen der beiden passionierten Schmuckdesigner und Meisterausbilder für Schmuckdesign erkennt man, wie aus Innovation und handwerklichem Geschick begeisternde Schmuckstücke werden. Am besten lässt sich dies an zwei Arbeiten festmachen, die besonders bei Ehepaaren beliebt sind. Da wäre einerseits die Textbandringe von Stefan Todorov Diese halten für die Ewigkeit fest, was Mann oder Frau dem geliebten Menschen sagen möchten. Auf ein Titanband wird der gewünschte Text eingebracht, ein Außenring aus Gold oder aus einem anderen Material hält diese Liebesbotschaft kunstvoll zusammen. Der Clou dabei: So oft man will, kann man den Außenring lösen, um den Text immer und immer wieder zu lesen. Nicht minder aufregend sind die Faltenwurfringe von Kirsten Garzareck. „Inspiriert sind diese vom ‚Band der Liebe’, was symbolisch zwei Menschen miteinander verbindet“, erklärt die Schmuckgestalterin. Titan oder andere Edelmetalle werden hier kunstvoll in Form gebracht. Die namengebenden Falten der Ringe erinnern an die hohe bildhauerische Komponente, die der Beruf des Schmuckmachers mit sich bringt.

von Martin Große